Projekterfolg

3 Faktoren, die über den Erfolg Ihres Bauprojekts in der Bauvorphase entscheiden

In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die drei Faktoren, die bei der Planung eines Bauprojektes nicht vergessen werden dürfen.

Mit einer gelungenen Planung gelingt jedes Bauvorhaben. Planen Sie vorausschauend, vermeiden Sie zeit und kostspielige Überraschungen und verbinden Sie Menschen und Projekte miteinander.

1. Plane vorausschauend: Arbeite am Plan, nicht in ihm für einen zuverlässigen Projektverlauf

Wo fängt das Projekt an und wo hört es auf? Fertig ist ein Projekt, wenn der Bau beendet ist. Doch der Anfang wird lange bevor das erste Handwerk ausgeübt wird statuiert. Nachdem alle Pläne stehen und Genehmigungen eingeholt wurden, kommt es zur Findung geeigneter Nachunternehmen für die Durchführung. 

Wichtig hierbei ist ein konkreter Zeitplan, der so durchdacht ist, dass es zu wenigen Überarbeitungen in der Bauphase kommt. Es geht darum Risiken zu minimieren. Wurde festgelegt, welche Nachunternehmen zur Umsetzung des Bauvorhabens entscheidend sind, müssen Ausschreibungen versendet werden. Ausschreibungen verwalten und die Vergabe von Aufträgen ist oft mühsam und beansprucht viel Zeit.

Es gibt mehrere Elemente die beachtet und vorbereitet werden müssen: Angefangen mit der Stückzahl, über die richtigen Kontaktdaten bis hin zum geeigneten Ausschreibungstext.

Ausschreibungstexte unterscheiden sich inhaltlich nicht nur auf die verschiedenen Elemente bezogen, sondern müssen auch den Voraussetzungen der unterschiedlichen Nachunternehmen entsprechen. Demnach ist es von großer Bedeutung ein gut strukturiertes und übersichtliches Archiv mit allen Ausschreibungstexten zu pflegen, so dass die anfallende Arbeit an diesem Punkt reduziert werden kann.


2. Zeit- und kostspielige Überraschungen im Projekt vermeiden

Problematiken sollten aus dem Weg geschafft werden, bevor sie überhaupt entstehen. 

In erster Linie geht es um ein gutes Risikomanagement. Hierbei sind Faktoren wie das Wetter, politische oder Umwelteinflüsse von Bedeutung. Aber auch Erkenntnisse aus der Vergangenheit spielen eine große Rolle. Welche Probleme gab es in vorherigen, ähnlichen Projekten und wie können diese vermieden werden. Dazu gehört es auch die (lokale) Marktsituation und die Verfügbarkeit am Markt zu verstehen. Für das Ausschreibungsmanagement ist es wichtig mit in Betracht zu ziehen, wann Hochsaison ist, da zu diesen Zeiten die Auslastung an Nachunternehmen größer ist. Es sollte somit im Voraus geprüft werden, wie weit im Voraus eine Ausschreibung versendet werden sollte.

Beim Ausschreibungsprozess selbst, ist neben dem Aufsetzen eines geeigneten Formats die Kommunikation zu den Nachunternehmern und mit ihr die Auswahl des passenden Angebots relevant. In diesem Schritt können sowohl Zeit, als auch Kosten gespart werden. Über einen übersichtlichen Angebotsvergleich kann eine kosteneffiziente Entscheidung getroffen werden. Es geht dabei darum das richtige Entscheidung zu treffen und nicht die einfachste Lösung zu wählen. Dabei sollte die Entscheidung relativ früh getroffen werden, da auch mit dem besten System eine gewisse Zeit bis zum vollendeten Vertrag vergeht.

Sollte es während des Projekts zu einer ungeplanten Wendung kommen und spontan ein Nachunternehmen ausgeschrieben werden müssen sollte auf ein umfangreiches Netzwerk zurückgegriffen werden können.

3. Menschen und Projekte für den Projekterfolg zusammenbringen

Für den Projekterfolg, bei dem es maßgeblich auf von Menschen durchgeführte Arbeit ankommt, ist es wichtig das Projekt und die Menschen beziehungsweise synonym dafür das Unternehmen zusammen zu bringen. In Zeiten der Digitalisierung geht dies am besten digital. Daher ist auch eine digitale Lösung für die Verwaltung von Ausschreibung und Vergabe heute ein Muss für schnelleres und effizienteres Arbeiten. Bringt man alle relevanten Parteien für den Projekterfolg an einem Ort zusammen und erleichtert ihnen die Kommunikation, so wird die Produktivität gesteigert. Eine ganz einfache Formel.

Bedingt durch die Reduktion qualifizierter Handwerksbetriebe und Arbeitskräfte in jener Branche sollte dieser Thematik noch einmal mehr Beachtung geschenkt werden. Erst kürzlich im Dezember 2019 wurde vom Bundestag die Rückkehr der Meisterpflicht in zwölf Berufen beschlossen. Dies kommt erschwerend auf den Rückgang an Ausbildungen in handwerklichen Betrieben, bedingt durch den Trend hin zum Abschluss des Abitur und eines Studiums, hinzu.

In Anbetracht der Tatsachen ist also eine digitale Lösung, die bei der Kommunikation und der Erweiterung des eigenen Netzwerk unterstützt, nahezu unumgänglich. Daten können einfacher und übersichtlicher Gespeichert werden und sind einfacher für mehrere Menschen zugänglich. Der Arbeitsprozess wird vereinfacht, ein Überblick geschaffen und die Auswahl des richtigen Angebots optimiert. 

Veröffentlicht von

Kilian Winnen

am

30.6.2020

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